Keine Glättung, kein Snap-to-Road
Beides ist für Navigation gebaut und rechnet genau das weg, was du sehen willst. Im externen Modus schaltet die App beides ab – ein Ausweichen des Hundes bleibt ein Ausweichen. Das gilt für beide Empfänger.
Ein Smartphone in der Jackentasche misst, wo der Mensch läuft – nicht, wo die Nase arbeitet. Mit einem externen Bluetooth-Empfänger am Halsband ändert sich das: TrackMaster IGP zeichnet dann ohne Glättung und ohne Snap-to-Road auf – mit dem Garmin GLO 2 zehnmal pro Sekunde.
Bei einer Fährte geht es um Meter, nicht um Kilometer. Ob der Hund 1,5 oder 4 Meter neben der Linie arbeitet, entscheidet über Bewertung und Trainingsschluss – und genau in dieser Größenordnung liegt der Unterschied zwischen Handy und externem Empfänger.
Die Genauigkeitsanzeige eines GPS-Empfängers ist eine Schätzung aus der Satellitengeometrie, keine Messung – das gilt für jedes Gerät. Aussagekräftig ist der Vergleich zweier Aufzeichnungen derselben Strecke, und dort liegt der Gewinn eines externen Empfängers vor allem in der Ruhe der Spur: weniger Zickzack, der in der Auswertung sonst als Fehler des Hundes erscheint.
Beide hängen per Bluetooth am Telefon, beide dürfen ans Halsband. Sie unterscheiden sich darin, wie sie mit dem Telefon sprechen – und das entscheidet vor allem auf dem iPhone.
Beides ist für Navigation gebaut und rechnet genau das weg, was du sehen willst. Im externen Modus schaltet die App beides ab – ein Ausweichen des Hundes bleibt ein Ausweichen. Das gilt für beide Empfänger.
Mit zehn Messungen pro Sekunde – wie sie der Garmin GLO 2 liefert – wird das Geschwindigkeitsprofil fein genug, um Verlangsamen vor einem Winkel vom Stehenbleiben am Gegenstand zu unterscheiden.
Kleines Hin und Her über der Fährte verschwindet bei 1 Hz zwischen zwei Messpunkten. Bei 10 Hz wird daraus ein erkennbares Muster.
Wie lange stand der Hund tatsächlich am Gegenstand? Mit der feineren Auflösung lässt sich das messen statt schätzen.
Auf Wunsch schreibt die App die Rohdaten des Empfängers mit – nützlich, wenn eine Aufzeichnung merkwürdig aussieht und man sie am Rechner nachvollziehen will. Mit dem P-7 Pro geht das unter Android und iOS, mit dem Garmin nur unter Android: Dort reicht iOS die Rohdaten nicht heraus. Die Dateien werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.
Beim Legen trägt der Fährtenleger den Empfänger – am besten hoch an Schulter oder Rucksack, damit der Körper die Satelliten nicht abschattet. Bei der Suche wandert er ans Halsband.
In den Einstellungen zuerst „Externes GPS“ einschalten, dann den Empfänger auswählen. Ab da unterscheiden sich die Wege.
Ab Werk hält der P-7 Pro die Position fest, solange man steht – im Feldtest bis zu 50 Sekunden am Stück. Genau dort misst die App aber: An Winkeln und Gegenständen mittelt sie über den Stillstand. Abschalten geht nur am PC über das USB-Kabel, nicht über Bluetooth – über Funk nimmt der Empfänger keine Befehle an. Nötig ist das ein einziges Mal, danach bleibt die Einstellung im Gerät gespeichert.
Angebunden und im Feld getestet sind der Garmin GLO 2 und der Columbus P-7 Pro. Beides sind Fremdprodukte aus dem Fachhandel – Liwosoft verkauft keine Hardware und verdient daran nichts. Ohne Empfänger arbeitet die App ganz normal mit dem GPS des Telefons weiter.
Nein. TrackMaster IGP arbeitet vollständig mit dem GPS des Smartphones – Aufzeichnung, Score, Heatmap und PDF funktionieren ohne Zusatzhardware. Der Empfänger ist für alle gedacht, die feinere Auflösung wollen oder die Position direkt am Hund messen möchten.
Zwei: der Garmin GLO 2 und der Columbus P-7 Pro. Den Garmin koppelt die App unter Android selbst, unter iOS läuft er als System-Standortquelle über die Bluetooth-Einstellungen. Der P-7 Pro wird auf beiden Plattformen direkt in der App gekoppelt und liefert dort auch auf dem iPhone die rohen NMEA-Daten.
Unter Android sind beide gleichwertig eingebunden; der Garmin GLO 2 ist dort am längsten erprobt und liefert mit zehn Positionen pro Sekunde die feinste Auflösung. Unter iOS ist der Columbus P-7 Pro der direktere Weg: Er hängt als Bluetooth-LE-Gerät an der App selbst, während der Garmin über die Standortdienste von iOS läuft und dort keine Rohdaten herausgibt.
Die App deaktiviert Glättung und Snap-to-Road, damit echte Suchbewegungen sichtbar bleiben statt weggerechnet zu werden. Der Garmin GLO 2 liefert dabei zehn Positionen pro Sekunde; in diesem 10-Hz-Betrieb kommen Geschwindigkeitsauflösung in Zentimetern pro Sekunde, Mikro-Pendel-Erkennung und Verweildauer-Messung dazu. Der Columbus P-7 Pro arbeitet ab Werk mit einer Position pro Sekunde. Ohne Empfänger sollte die Einstellung ausgeschaltet bleiben – das Telefon liefert keine 10 Hz.
Ja. Am Halsband oder Geschirr befestigt misst der Empfänger die Position des Hundes statt die des Hundeführers – die Suchspur ist dann nicht mehr um die Leinenlänge versetzt.
Der häufigste Grund ist Abschattung durch den eigenen Körper: Steckt das Telefon in der Hosen- oder Jackentasche, verliert es Satelliten. In der Hand oder hoch getragen wird die Spur deutlich ruhiger – das gilt für den externen Empfänger genauso.
Nein. Beide Empfänger sind Fremdprodukte und werden im Fachhandel gekauft. TrackMaster IGP unterstützt sie lediglich.
Wie Rauschboden, Drift-Korrektur und Kreisel-Erkennung mit der Auflösung zusammenhängen.
Mehr erfahren →Die aufgezeichnete Spur in Echtzeit im Browser mitverfolgen lassen.
Mehr erfahren →Alle Einstellungen im Zusammenhang – von der Kopplung bis zum fertigen Bericht.
Zur Anleitung →