Kreisel-Erkennung je Schenkel
Wer kreist, läuft mehr Strecke, als der Schenkel lang ist. Zusammen mit der Rate der Richtungswechsel erkennt die App auch Pendeln auf kurzen Schenkeln, wo keine große Streckensumme entstehen kann.
Nach der Suche legt TrackMaster IGP Lege- und Suchspur übereinander und rechnet aus, wie genau dein Hund gearbeitet hat. Heraus kommt ein Score von 0 bis 100 mit Notenskala nach PVO 2025, eine farbcodierte Fehlerkarte und ein Bericht, den du mit ins Training nehmen kannst. Wie die Vorgaben je Prüfungsstufe aussehen, steht unter Fährtenarbeit im IGP und IFH.
Die Auswertung nutzt Dynamic Time Warping, um Suchspur und Legespur zu vergleichen. Der Vorteil gegenüber einem simplen Punkt-zu-Punkt-Abgleich: Ein Hund, der langsamer arbeitet oder an einem Gegenstand steht, wird dafür nicht bestraft – gemessen wird der räumliche Abstand zur Fährte, nicht der Zeitverlauf.
Der Score reicht von 0 (stark von der Fährte abgewichen) bis 100 (Linie exakt gefolgt). Die Einordnung folgt den Punktebändern der PVO 2025 – dieselbe Skala, die auch im PDF-Bericht steht.
Die Suchspur wird abschnittsweise nach ihrer Abweichung vom Legepfad eingefärbt. Auf einen Blick siehst du, ob der Hund den ganzen Schenkel sauber gearbeitet hat oder nur bis zum zweiten Winkel.
Die Gegenstandsarbeit ist 21 Punkte wert – die teilt die App auf die tatsächlich gelegten Gegenstände auf: bei dreien sieben Punkte je Stück, bei vieren fünf bis sechs, bei sieben je drei. Der betroffene Gegenstand wird rot markiert – keine Diskussion mehr darüber, ob er „vielleicht doch“ gefunden wurde.
Ein enger Kreisel von zwei bis drei Metern bleibt unter jeder Fehlerschwelle und kostet im reinen Abstandsvergleich exakt nichts – ein Leistungsrichter bewertet ihn trotzdem. Deshalb misst die App zusätzlich Dinge, die der Score allein nicht erfasst.
Wer kreist, läuft mehr Strecke, als der Schenkel lang ist. Zusammen mit der Rate der Richtungswechsel erkennt die App auch Pendeln auf kurzen Schenkeln, wo keine große Streckensumme entstehen kann.
Die Suchspur lässt sich nach Geschwindigkeit einfärben. Die Skala liegt dabei über dem Normaltempo dieses Hundes auf dieser Fährte – nicht auf festen km/h. Ein Dackel im Schritt und ein Malinois im Trab arbeiten dieselbe Fährte in völlig verschiedenen Tempi, und beide Male will man sehen, wo dieser Hund schneller wurde. Lief er gleichmäßig, bleibt die Spur einfarbig, statt Unterschiede zu erfinden.
In der Gegenstands-Übersicht der Auswertung lässt sich zu jedem Gegenstand das Material festhalten – Textil, Leder, Holz oder Sonstiges. Über mehrere Fährten hinweg zeigt die Statistik dann, welches Material dein Hund sicher verweist: Holz nimmt den Fährtengeruch schlechter an als Textil und wird häufiger überlaufen. Ist ein Material angegeben, steht es auch im PDF-Bericht.
Geländewechsel werden beim Legen erfasst. Danach zeigt die App je Bodentyp getrennt, wie sauber gearbeitet wurde – Acker, Wiese und Wald sind eben nicht dasselbe.
Der Punkt mit dem größten Fehler wird hervorgehoben. Für die Nachbesprechung ist das oft die wichtigste Stelle der ganzen Fährte.
Im Eifer der Suche ist der falsche Knopf schnell gedrückt. In der Auswertung lässt sich je Gegenstand korrigieren, ob er gefunden wurde – der Score und die Karte rechnen sich sofort neu. Zu jedem Fund steht dort auch, wie lange der Hund im 5-Meter-Umkreis blieb.
Wetter, Untergrund und Liegezeit stehen neben dem Ergebnis. So bleibt vergleichbar, ob die 78 Punkte von letzter Woche wirklich schlechter waren als die 85 von heute.
Karte, Kennzahlen, Gegenstände, Bedingungen und Bewertung als fertiges Dokument – für die Trainingsmappe, den Trainer oder die eigene Ablage.
Ein Dokument, das man dem Trainer in die Hand drücken kann: Ergebnis, Fährtenkarte mit Lege- und Suchspur und der Suchverlauf Schenkel für Schenkel samt Fundzeiten der Gegenstände.
Nein. Der Score misst, wie genau die Suchspur der gelegten Fährte folgt, und macht Fehlerstellen sichtbar. Intensität, Ausdruck, Ansatz und Abgabe bewertet weiterhin der Richter. Die App liefert die Fakten, die Einordnung bleibt beim Menschen.
Abweichungen bis 1,5 Meter gelten als Rauschboden und werden weder im Score noch in der Heatmap als Fehler gewertet. Zusätzlich rechnet die App einen konstanten Versatz der gesamten Suchspur bis 3 Meter als Drift zwischen den beiden Aufzeichnungen heraus – sonst würde eine saubere Fährte allein wegen Satellitengeometrie schlechter bewertet.
Die Gegenstandsarbeit ist nach FCI-PO 21 Punkte wert. Diese 21 Punkte teilt die App auf die tatsächlich gelegten Gegenstände auf: Bei drei Gegenständen kostet ein verpasster sieben Punkte, bei vier fünf bis sechs, bei sieben je drei. Wer die Zahl der Gegenstände in den Legevorgaben ändert, bekommt die Punkte automatisch neu verteilt. Der verpasste Gegenstand wird zusätzlich rot auf der Karte markiert.
Ja. Kreiseln bleibt oft dicht an der Fährte und kostet im reinen Abstandsvergleich nichts. Deshalb prüft die App je Schenkel zusätzlich den Mehrweg gegenüber der Schenkellänge und die Rate der Richtungswechsel. Beides zusammen erkennt sowohl weite Schleifen auf langen Schenkeln als auch Pendeln auf kurzen.
Ja. Jede Fährte lässt sich als PDF-Bericht mit Karte, Kennzahlen, Gegenständen, Bedingungen und Bewertung exportieren – geeignet für Trainingsmappe und Nachbesprechung.
Nein. Die Analyse läuft vollständig auf dem Gerät. Lediglich das Kartenbild im Hintergrund wird geladen, wenn eine Verbindung besteht.
Regelkonforme Fährten planen, bevor du auf dem Acker stehst – inklusive Freihand-Modus.
Mehr erfahren →Warum ±1–2 m statt ±4 m die Auswertung verändern – und was der 10-Hz-Modus freischaltet.
Mehr erfahren →Der komplette Ablauf von der ersten Fährte bis zum fertigen Bericht.
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